Campingstühle von Decathlon

Wir hatten zwei Campingstühle von Quetchua, der Eigenmarke der französischen Decathlon Sportladenkette dabei. Diese hatten wir schon lange vor unserer Reise gekauft – für damals 9,95 Euro im Ausverkauf. Für diesen Preis ein echter deal!

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Wir hatten diese schon ein paar Jahre bei diversen Campingferien im Einsatz gehabt und somit waren sie schon bei der Abreise nicht mehr neuwertig. Die Stühle waren qualitativ hochwertiger als das der Preis vermuten liess. Sie waren super robust und haben uns immer gute Dienste geleistet. Nach einer Weile waren sie ziemlich dreckig aber das können wir Decathlon nicht anlasten…

Diese Stühle waren aus einem robusten Gewebe hergestellt und nicht wie viele andere Billigstühle mit Kunststoff beschichtet. Das sieht im ersten Moment immer gut aus und lässt den Stoff dicker erscheinen als er dann wirklich ist. Solche Stühle halten meist nur sehr kurz und nach wenigen Einsätzen hängen die Stofffetzen herunter. Bei den Quetchua-Stühlen, war der Stoff richtig dick und sehr reissfest.
Campingstuhl 2 Campingstuhl 4Wir haben diese Stühle für zwei Jahre mehr oder weniger jeden Tag benutzt und nach einer Weile gab es dann auch die ersten kleinen Blessuren, die wir aber immer reparieren konnten. Jan hatte sich in den Kopf gesetzt die Stühle unbedingt durch die kompletten zwei Jahre zu bringen. Und wäre damit fast erfolgreich gewesen. Leider haben wir eines Morgens einen Stuhl unter dem Auto vergessen und sind drübergefahren. Das war rund vier Wochen vor der Heimreise und somit ärgerlich. Wir mussten also notgedrungen einen unserer geliebten Stühle ersetzen. Der Ersatz hätte fast die letzten vier Wochen nicht durchgehalten, was den deutlichen Qualitätsunterschied zeigt.
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Campingstuhl 5 Immerhin haben wir einen Stuhl durch die komplette Reise gebracht. Am Ende war dieser aber auch ganz schön fertig und wir haben ihn in Australien zurückgelassen. Nun gilt es einen guten Ersatz zu finden. Aber das hat Zeit, denn nun haben wir ja wieder eine Wohnung und sind nicht mehr direkt auf Campingstühle angewiesen.

Von uns gibt’s volle fünf Sterne für die Decathlon Campingstühle.

Ortlieb Wassersäcke

Die wasserdichten Ortliebprodukte kennen wir schon lange. Sei es von Taschen beim Motorradfahren oder Packtaschen beim Radfahren.

IMG_8363Wir haben uns anfänglich einen zehn Liter Faltsack gekauft um Geschirr zu waschen. Für einen normalen Eimer oder eine grosse Schüssel hatten wir einfach keinen Platz. Später haben wir dann noch einen grösseren 20l Sack geschenkt bekommen. Wir sind froh zwei Grössen zu haben, denn manchmal ist der Zehnlitersack zu klein und manchmal der Zwanziger zu gross. Beide kommen fast täglich zum Einsatz.

Wir transportieren Wasser damit, waschen unser Geschirr und unsere Wäsche, wir baden Lola darin und die benutzt das dann auch gerne zum einfach rumplantschen. Wenn wir sie nicht brauchen, falten wir sie einfach zusammen. Dann verschwinden sie ohne viel Stauraum in Anspruch zu nehmen.

Bisher haben die Säcke alles klaglos überstanden, wir sind wirklich restlos überzeugt von unseren Ortliebsäcken und vergeben hier ohne lange zu zögern fünf Punkte von fünf.

Ergo Carrier

Wir hatten uns im Vorfeld der Reise überlegt ob wir den Babycarrier überhaupt mitnehmen sollen, denn wir hatten für Lola ein Wickeltuch dabei, das wir daheim immer benutzt haben. Den Babycarrier hatten wir gebraucht von Bekannten geschenkt bekommen und ihn vor der Abreise noch gar nicht benutzt.

Jetzt wissen wir dass dies ein grosser Fehler gewesen wäre, denn der Babycarrier wurde praktisch täglich gebraucht als Lola etwas grösser wurde. Das Wickeltuch wurde immer unpraktischer und auch zu warm. Der Carrier braucht wenig Platz, lässt sich schnell anziehen und ist kurz gesagt super praktisch!

Liliane hat Lola damit zum Anapurna Base Camp getragen auf unserer achtägigen Wanderung. Lola hat unzählige Stunden im Babycarrier verbracht und hält auch gerne ihre Schläfchen darin ab. Sie fühlt sich dort geborgen, so nahe bei Mama und kann die Welt aus sicherer Warte erkunden.

Wir müssen an dieser Stelle die ausgezeichnete Verarbeitungsqualität erwähnen, etwas das heutzutage immer seltener wird.

Im Mai 2012 haben wir nun das neue Modell bekommen, das seither im Einsatz ist. Man merkt dass diese Generation des Babycarriers noch einmal verbessert wurde. Liliane berichtet von verbessertem Tragekomfort und Lola fühlt sich auch im neuen Carrier pudelwohl.

Es gibt aus unserer Sicht nur einen Nachteil vom Carrier gegenüber den Tragerucksäcken mit Gestell und das ist die Tatsache, dass Lola nass wird, wenn Liliane auf einer anstrengenden Wanderung schwitzt.

Das liegt aber in der Natur des generellen Designs und nicht am Babycarrier an sich. Wir finden aber dass die vielen Vorteile des Babycarrier gegenüber den Kraxen dies mehr als wettmachen. Der Babycarrier ist im direkten Vergleich, leichter, kleiner und in unseren Augen flexibler. Wenn man ihn nicht braucht kann man ihn in eine Tasche oder Rucksack stopfen und ist so nicht sperrig. Ausserdem hat Lola viel besseren Körperkontakt zu ihrer Mama und diese bekommt viel besser mit ob Lola sich wohl fühlt und vielleicht kalt hat.

So vergeben wir dem Babycarrier ohne Zögern die Höchstnote von fünf Punkten.

Das Auto

Unser Auto hat den schönen Namen

Nanuk

bekommen, das stammt aus der Sprache der Inuit und heisst „Eisbär“. Aber das wir an anderer Stelle genauer beschrieben.

Für die Technik Fans kommen jetzt die harten Daten unseres Landrovers.

Hersteller: Landrover
Modell: Defender 110 hardtop (sprich zwei Türen)
Baujahr: 1987
Motor: 200 Tdi mit 2,5l Hubraum
Schnorchel: Safari Schnorchel auf der Linken Seite
Fahrwerk: Dämpfer Koni heavy track raid mit OME Federn insgesamt wurde das Auto dadurch 5 cm höher
Räder: Wolf Felgen vom Defender 130 mit BF Goodrich Mudterrain (255/70 R16). Zwei Ersatzräder eines Hinten an der Tür mir Schwenkhalterung und eins auf der Kühlerhaube.
Seilwinde: 12000 pound Winde von T-max
Kompressor: Tragbarer Kompressor von T-max
Licht: Die normalen Lampen wurde mit einem sog. ARB power Loom mit stärkeren Birnen und Relais Schaltung „gepimpt“. Zusatzscheinwerfer haben wir nicht montiert.
Innenausbau: selbstgemacht
Standheizung: Eberpächer Standheizung in der Cubbybox
Isofixhalterung: Für Lolas Kindersitz haben wir eine Isofixhalterung schweissen lassen, nun sitzt sie sicher und bequem in ihrem Recaro Kindersitz zwischen uns.
Dach: Selbstgemachtes Hochdach (nicht von uns) aus Aluminium Riffelblech. Ich nenne das den Schweizer Käse, da ein Vorbesitzer so viele Löcher reingebohrt hatte… unglaublich. Kein Wunder ist es nicht komplett dicht (trotz all meiner Bemühungen)
Elektrik: Auf dem Dach befinden sich zwei Solarmodule, ein altes 55WP und ein neues 90 WP von Buettner Elektronik. Die beiden Solarregler sind hinter dem Fahrersitz montiert und laden die AGM-Bordbatterie. Diese hat 110 Ah Kapazität. Ein Ladebooster von Büttner Elektronik ist für das Laden der Batterien zuständig.
Die beiden Batterien sind mit einem IBS BAtteriemanagement System zusammengeschaltet.
Die Batterien lassen sich komplett mit einem Batterietrennschalter auf der Masseseite trennen.
Tanks: Unter dem Auto befindet sich platz für 250 Liter Diesel und für 60 Liter Wasser
Kühlschrank:Wir haben eine Engel Kühlbox an Bord, die nur sehr wenig Strom braucht und ordentliche eine ordentliche Kühlleistung hat.