Kategorien
Deutschland Länder

Berlin nutzt zweite Chance

Manchmal kann eine zweite Betrachtung dazu führen, dass man die eigene Meinung revidiert. So geschehen diese Woche in Berlin, eine Stadt für die ich immer wenig Liebe übrig hatte in den letzten Jahren.  Mein letzter Besuch lag auch schon über 20 Jahre zurück und gerade Berlin hat sich massiv verändert in dieser Zeit.

Kategorien
Deutschland Länder

Kanusaison eröffnet

Endlich warme Temperaturen! Das Wetter war in den letzten Wochen nicht sehr warm gewesen und so zog es uns nicht auf’s Wasser. Jetzt aber gab es die ersten warmen Tage über 25°C und wir konnten endlich die Kanusaison eröffnen.

Kategorien
Deutschland

Schlittenhunde WM im Schwarzwald

Schlittenhunderennen gibt es im Schwarzwald eigentlich jeden Winter, aber eine Weltmeisterschaft nicht. Dieses Jahr war es wieder einmal so weit und wir wollten uns das Spektakel nicht nehmen lassen. Also reisten wir nach Bernau wo die diesjährige Austragung stattfand.

Kategorien
Deutschland Länder

Pakistan Revival Treffen

Über Pfingsten waren wir in Bayern am schönen Foggernsee. Dafür gab es einen einfachen Grund, denn wir trafen uns mit „unseren“ Pakistanfreunden. Das waren Ursel und Janusch die mit ihrem grünen VW Bus kamen, dazu Rudi und Kerstin ohne ihre KTMs von damals und Franco der seine treue BMW dabei hatte. Auch wir kamen ohne Nanuk, da dieser immer noch abgemeldet ist.

Kategorien
Deutschland

Offroad Fahrkurs in Meissenheim

Das eine ist einen Landy zu kaufen und das andere damit im Gelände rumzufahren. Der Defender steht nun ja schon seit kurzem vor unserer Wohnung aber, wie man die Hebelchen und so benutzt war mir und Lili nicht klar. Also haben wir kurzerhand ein Offroad-Fahrertraining gebucht, welches in Meissenheim in der Kiesgrube stattfand.

19266|300px19269|300px

Am Treffpunkt angekommen warteten schon allerhand Offroadfahrzeuge und es wurde schon wild gefachsimpelt. Unser Nanuk, wie der Landy seit seiner Taufe nun heisst war mit Abstand das älteste Gefährt in der Runde. Aber sicherlich nicht das schlechteste, wie sich später noch herausstellen sollte.

18960189661898418939

Bei schönstem Wetter bekamen wir am schönen Kiesstrand des Baggersees die wichtigsten Grundlagen erklärt. Die meisten waren genauso blutige Anfänger wie wir und so kam schon mal keinen Druck auf, weil man vielleicht etwas blödes fragen könnte. Wir waren nicht die Einzigen die wissen wollten wie man nun die Untersetzung genau einlegt und wie man die Differenzialsperre zuschaltet. Unser Instructor hat uns alles geduldig erklärt und kurz danach ging’s ins „Landesinnere“ der Kiesgrube. Natürlich mit eingelegter Differenzialsperre und Untersetzung. Schon nach wenigen Metern fühlten wir uns wie echte „Offroader“ zumal wir das letzte Auto in einer Schlange von neun Fahrzeugen waren und dadurch mächtig eingestaubt wurden.

Man hätte sich auch irgendwo in Afrika wähnen können in dem Umfeld. Sand unter den Rädern dazu Staubwolken und von oben schien die Sonne von einem quietschblauen Himmel herunter. Klasse!

Nach und nach lernten wir durch Löcher zu fahren, unseren Böschungswinkel abzuschätzen, wir fanden heraus wieviel „Bauchfreiheit“ unser Auto denn so hat und was man beim Schrägfahren alles beachten muss. Lili und ich hatten genügend Zeit alles mehrfach zu probieren und hatten Beide einen Riesenspass. Nach der Mittagspause mussten wir in einen Hang fahren mit dem Ziel den Motor abzuwürgen. Allerdings warnten uns unsere Instruktoren schon vor… Mit einem Defender geht das nicht. Na egal, man kann ja den Motor auch abstellen. In der Lektion ging’s ja darum wie man heil einen Abhang wieder runterkommt, wenn man stecken bleibt. Komisches Gefühl wenn man beim Rausschauen einfach nur den Himmel sieht. Aber auch das hat unser Landy mit Bravour gemeistert und danach durften wir alle das Bergabfahren trainieren. Auch eine sehr interessante Erfahrung, denn wenn man an der Kante steht sieht man ja ebenfalls nicht von dem was einen erwartet. Da macht der Hinweis der Instruktoren sich so etwas vorher von Aussen anzschauen schon Sinn. Aber auch den stotzigen Abhang hat unser Landy klaglos gemeistert. Cool! Logischerweise stand dann auch noch das Hochfahren eines steilen Hanges auf dem Programm.

18978|300px
18981|300px

Nachdem unser Instruktor es nicht beim ersten Anlauf geschafft hatte, hielt sich das Gedrängel wer es denn als nächstes probieren wolle, in Grenzen. Aber Lili und Nanuk sind dann tapfer als erste losgedüst und im ersten Versuch oben über die Kante gekommen. Applaus der versammelten Mannschaft inklusive. Der Freund auf alle Fälle beeindruckt! Ein Auto – der Mitsubishi L300 schaffte es nicht, das lag nicht am Einsatzwillen seiner beiden Fahrer aber am Auto selbst. Bis dahin hatte der 4×4 Bus alle Fahrsituationen gemeistert aber hier musste er wegen der fehlenden Traktionssperre passen. Auch gut, denn so konnten wir noch die Bergeübung durchführen, die sowieso auf dem Programm gestanden hätte.

18957189691897518981

Die Wasserdurchfahrt fiel ins Selbige, da es kein Wasser mehr gab. Nur noch etwas Matsch, das Wasser war abgelaufen… Aber so fuhren wir einfach eine längere Runde durch die komplette Kiesgrubenlandschaft, was sämtliche Hindernisse, die wir zu bewältigen gelernt hatten beinhaltete.

Wir waren sehr begeistert vom Fahrtraining und sind nun auch um einiges Zuversichtlicher was unser Auto betrifft. Es mag zwar alt sein, aber im Gelände wird es zum Tier! So muss das sein.

19068|500px

Kategorien
Deutschland

Deutschlandtour – Etappe 13

Lauchringen – Basel 78km (1026 ges.)

Auch heute Morgen standen am Horizont Wolken die nichts gutes verhiessen. Aber bei der Abfahrt in Lauchringen war es noch warm und wir fuhren auf dem Radweg nach Waldshut und von dort auch über Lauffenburg weiter nach Säckingen. Kurz nach Säckingen machte der Himmel dann seine Schleusen auf und wir wurden ziemlich nass. Wir hatten auf unsere Regensachen verzichtet, da es recht warm war und wir ansonsten vom schwitzen praktisch genauso nass geworden wären. Ausserdem war die Vorstellung bald nach Hause zu kommen ein weiterer Motivator. Ausserdem waren wir uns sicher dass es sicher nicht sonderlich lange regnen würde. Naja das reichte auf alle Fälle um klatschnass zu werden. Kurz vor Rheinfelden hörte der Regen wieder auf und als wir in Basel ankamen waren wir praktisch wieder trocken.

Wir haben es genossen mit dem Rad aus den Ferien heimzukommen und sind stolz die Tausend Kilometermarke durchbrochen zu haben. Insgesamt sind wir 1026 Kilometer gefahren auf dieser Reise. Die meisten davon haben wir auch richtig genossen. Wir hatten keine einzige Panne, keinen Platten und auch sonst keine Unglücke irgendwelcher Art. Der Wind war manchmal nervig aber nie unbamherzig-ganz anders als noch in Island vor einem Jahr.

Obwohl das Wetter durchzogen war, sind wir nicht unzufrieden. Es war meist in der Nacht und selten tagsüber zu Regenperioden gekommen. Selten regnete es für Stunden, zumindest nie tagsüber. So wurde uns auch vom Wetter nie die Laune verdorben und wir waren ja mit unseren Regensachen gut ausgerüstet gewesen.

Wir waren auch froh das grosse Zelt eingepackt zu haben auch wenn dies etwas schwerer war. Aber erstens konnten wir es ja auf zwei Personen aufteilen und zweitens hatten wir so viel mehr Platz, speziell an den Tagen wo wir morgens im Zelt essen mussten und unser Gepäck auch im Zelt verstaut wurde.

Kategorien
Deutschland

Deutschlandtour – Etappe 12

Freiburg – Lauchringen 33 km (948 ges.)

Heute Morgen sah das Wetter leicht anders aus als noch gestern. Es hatte in der Nacht angefangen zu regnen da wir aber dieses Mal kein nasses Zelt einpacken mussten, sahen wir dem gelassen entgegen. Wir machten noch einen Stadtbummel bevor wir uns auf den Weg zum Wiehre Bahnhof machten. Denn wir wollten uns nicht durch das Höllental in die Höhen des Schwarzwaldes quälen und hatten beschlossen, dafür lieber die Höllentalbahn zu nehmen. Die brachte uns auch in einer Stunde bis nach Seebruck von wo aus wir unsere Tagesetappe starteten. Über Rothaus und Grafenhausen ging es nach Krenkingen hinab ins Steinatal. Da die Strecke mehrheitlich bergab ging, kamen wir schnell voran. Schon bald erreichten wir Lauchringen den Wohnort meiner Eltern.

Kategorien
Deutschland

Deutschlandtour – Etappe 11

Erstein – Freiburg 76 km (915 km ges.)

Für heute waren hohe Temperaturen angekündigt und das bewahrheitete sich auch. Schon bei der Abfahrt in Erstein, war es recht warm und wir fuhren direkt zum Kanal um diesen noch ein paar Kilometer weiter nach Süden zu folgen. Da es aber nicht unser Ziel Basel auf direktem Wege zu erreichen, sondern noch in Freiburg vorbeizuschauen, bogen wir nach Rhynau ab um dort die Autofähre nach Kappel zu nehmen. Diese war zu unserem grossen Erstaunen gratis und brachte uns sicher ans andere Ufer. Auf der anderen Seite befindet sich das Naturschutzgebiet Taubergiessen, welches wir von unseren zahlreichen Kanutrips schon recht gut kennen. Von diesen wussten wir auch dass es einige Radwege gibt, die durch den Wald führen. Obwohl wir keine Karte hatte, bogen wir auf gut Glück auf den ersten Schotterweg ab. Mein GPS zeigte, dass die Richtung in etwa stimmte und so fuhren wir also zum ersten Mal mit dem Rad in diesem Gebiet. Hin und wieder kamen wir an stellen, die wir vom Kanu her kannten und so beschlossen wir einen schlenker weiter in den Wald hinein zu machen.

Dass diese Idee nicht die allerbeste war zeigte sich wenig später als der Weg immer matschiger wurde und zur richtigen Schlammpiste mutierte. Man wähnte sich im Südamerikanischen Dschungel zur Regenzeit. Auch die Moskitos, schienen dieses unverhoffte Festmahl zu geniessn und stachen herzhaft zu. Teilweise wurde das Wasser bzw. der Matsch so tief, dass man nicht mehr fahren konnte und wir mussten schieben. Zum Glück hatten wir unsere Sandalen an mit denen wir teilweise durch 30 cm hohen Matsch wateten. Irgendwann war der Spuk dann wieder vorüber und wir hatten wieder Schotter unter den Füssen. Doch das nächste Streckentechnische Highlight liess nich lange auf sich waren, wir kamen an eine Furt. Da es heute sehr heiss war, und unsere Räder und Beine ebenfalls genossen wir die Durchfahrt durch das klare frische Wasser. Wir nutztden die Gelegenheit um Mensch und Material wieder etwas sauberer zu bekommen.

Wenig später standen wir schon wieder vor dem nächsten Hinderniss…eine Baustelle für die erweiterung des Hochwasserdams sorgte auch dafür, dass das wasser hinter dem Damm auch nicht abfliessen kann. So stand unser Schotterweg plötzlich unter Wasser, Dieses war knallrot gefärt und ging teilweise bis an die Vorderradnabe. Unser Südamerikanisches Dschungelerlebnis wurde nun um ein Amazonasfeeeling erweitert. Das ganze machte einen rechten Spass, da wir ja vorher schon dreckig waren und man in diesem Abschnitt trotz allem noch gut fahren konnte, da es nicht matschig war.

Nach diesen „wilden“ erlebnissen machten wir erst einmal eine kleine Pause im Schatten einen schönen Apfelbaumes und verdrückten unsere süssen „Teilchen“ die wir am Morgen gekauft hatten.

Über Riegel ging es weiter nach Freiburg, welches vor Hitze richtig glühte. Wir parkten unsere Räder im „Hotel Peters“, der Wohnung von Christian, welchem unser Besuch galt. Mit ihm gingen wir Abends eine Pizza essen und waren wie jedes Mal wenn wir in Freiburg sind über die günstigen Preise erstaunt. Die Nacht war super warm und wir konnten in der Eisdiele am Rathausplatz gemütlich bis spät Abends sitzen.

Kategorien
Deutschland

Deutschlandtour – Etappe 10

Bissert – Erstein 126 km (839 km ges.)

Heute Morgen konnten wir tatsächlich einmal ein trockenes Zelt abbauen, ein absolutes Novum auf dieser Reise. Als wir gefrühstückt hatten und alles eingepackt war verliessen wir unseren Campingplatz und den Kanal an Schleuse 17. Stattdessen fuhren wir ohne den Umweg von gestern direkt nach Sarre-Union, dass tatsächlich schnell zu erreichen ist, wenn man den richtigen Weg kennt. Da wir in RIchtung Osten fuhren hatten wir tatsächlich Rückenwind und so machten die kleinen Steigungen auch deutlich weniger aus.

In Sarre-Union konnten wir unsere Vorräte auffüllen und auch endlich eine Landkarte kaufen. Jetzt konnten wir endlich unseren Weg genauer planen, denn mit dem Verlassen des Kanals war klar, dass wir diesen nicht mehr kannten.

Wir beschlossen die Vogesen im Norden zu überqueren, da diese dort wesentlich niedriger sind als im Süden ausserdem wollten wir weiterhin eine südöstliche Richtung einschlagen um weiterhin vom Rückenwind profitieren zu können. Wie erwartet kamen schon bald die ersten Hügel, die Anstiege waren aber meist gleichmässig und nicht allzusteil. VOn Rimsdorf ging es über Klingberg hinauf nach la Petit-Pierre einem mittelalterlichen Städtchen, das wir dann auch besuchten. Die kleine mittelalterliche Stadt ist wirklich sehenswert und touristisch nicht sehr überlaufen. Als wir die dunklen Wolken sahen, beschlossen wir so bald wie möglich weiterzufahren. Wir hatten Glück denn ausser ein paar wenigen Tropfen blieb es bei der Weiterfahrt hinunter nach Weitersweiler trocken. Dort bogen wir auf die D14 ab in Richtung süden. Über Neuwiller les-Saverne, Hattmatt, Dettwiller kamen wir an den Rhein-Marne Kanal. Dort angekommen fanden wir einen schönen Rastplatz und so konnten wir neben dem Essen auch noch die vorbeifahrenden Boote begutachten. Dieser Kanal kreuzt den Saarkanal, welchen wir am Morgen verlassen hatten. Diese Route wäre zwar immer flach gewesen aber auch mehr als 30 km länger als die von uns gewählte. Von unserem Rastplatz aus waren es noch 33 Kilometer bis nach Strassbourg, das zumindest besagte die Tafel am Rastplatz. Da wir nach wie vor einen angenehmen Rückenwind hatten und die Strecke am Kanal abgesehen von den Brücken die es immer wieder zu überqueren galt, flach war-kamen wir gut voran.

Wir erreichten Strassbourg durch die nördlichen VOrorte und konnten zum ersten Mal in unserem Leben das tolle Glasgebäude des Europaparlaments persönlich in Augenschein nehmen. Dieses liegt am Kreuzungspunkt zweier Flüsse bzw. Kanäle und ist wirklich sehr beeindruckend.

Da wir auf der Suche nach einem Campingplatz waren, beschlossen wir zum Münstern in die Innenstadt zu fahren, denn dort gibt es eine Touristeninformation. Wir hatten allerdings nicht mit solchen Touristenmassen gerechnet. Es war unglaublich wieviele Menschen in den Strassen unterwegs waren.

In der Information erfuhr ich, dass der nächste Campingplatz in Erstein liegt, rund 25 km weiter südlich. Obwohl wir schon rund 100 Kilometer gefahren waren, fühlten wir uns fit genug auch diese noch zu schaffen, es ist doch erstaunlich was Rückenwind alles bewirken kann. Wir statteten einem netten Eiscafe direkt am Münster einen Besuch ab um unser tägliches Gelati zu essen und etwas auszuruhen für das nächste Teilstück.

Über „La Petit France“ kamen wir and den Rhein-Rhone Kanal der uns schnurstracks nach Süden aus der Stadt brachte. Der Kanal ist kilometerlang auf beiden Seiten mit Platanen bepflanzt, eine Wasser-Allee sozusagen. Die grossen Bäume spendeten tollen Schatten der uns sehr entgegen kam, denn auch heute war es sehr warm gewesen. Dummerweise war der Radweg an manchen Stellen auch sehr holperig, da die Wurzeln der Bäume von unten den Teer nach oben drücken.

Nach einer etwas längeren Sucherei, fanden wir dann auch den Campingplatz in Erstein, der wirklich sehr schön ist und dazu mit knapp neun Euro auch noch sehr günstig.Wir waren gut geschafft denn heute hatten wir unsere längste Etappe mit 126 Kilometern hinter uns gebracht.

Kategorien
Deutschland

Deutschlandtour – Etappe 9

Saarbrücken – Bissert 75 km (713 km ges.)

Auch heute Nacht gab es wieder Regen, der aber ein weiteres Mal am Morgen abklang und uns erlaubte im Trockenen ein nasses Zelt einzupacken. Die tiefhängenden Wolken die über uns hinwegzogen sahen aber alles andere als vertrauenserweckend aus.

Der Weg durch Saarbrücken erwies sich als problemlos, da der Radweg wirklich super ausgebaut ist und einfach am Fluss entlang durch Saarbrücken führt. Man muss keine Strasse kreuzen und kann einfach durchfahren. So muss das sein, da könnten sich manche Strassenplaner eine Scheibe abschneiden.

Kurz nach Kleinblittersdorf merkten wir dass wir schon in Frankreich waren, denn die Schilder waren nun alle auf französisch. Einen Zoll oder ähnliches hatten wir nicht bemerkt. Auch führt der Radweg nun nicht mehr direkt an der Saar entlang sondern am Saarkanal. Die Strecke ist in diesem Abschnitt wirklich sehr idyllisch und wir genossen die Fahrt auf diesem wirklich toll ausgebauten Abschnitt. Auf dem Kanal fahren immer wieder Hausboote oder andere kleine Boote, die wir immer überholten. Es gibt viele Schleusen durch die die Boote hindurchmüssen und wir bekamen richtig Lust so einen Hausboottrip auch irgendwann einmal zu machen.

Leider hatten wir auch heute wieder mit teilweise kräftigem gegenwind zu kämpfen und waren sehr froh endlich Bissert an der Schleuse17 zu erreichen. Dort gibt es nämlich einen sehr schönen Campingplatz wo wir direkt am See ein Plätzchen fanden.

Eigentlich wollten wir am späten Nachmittag noch nach Saarunion fahren, welches laut Strassenschild 5km entfernt sein sollte. Aber das Schild zeigte dummerweise in die falsche Richtung wie wir später herausfinden sollten. Nach einer rund 15 km langen Irrfahrt duch den Wald, waren wir wieder auf dem Campingplatz – wussten aber immerhin nun wie wir nach Saare-Union hätten kommen können.