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Sanitäre Anlagen

Durch euer Feedback zum Artikel über die meist nicht vorhandene Handwerkskunst, sind wir nun motiviert das zweite heikle Thema anzupacken. Denn die Sanitären Anlagen sind ja immer eher ein Tabuthema in unsrem Kulturkreis.

Durch euer Feedback zum Artikel über die meist nicht vorhandene Handwerkskunst, sind wir nun motiviert das zweite heikle Thema anzupacken. Denn die Sanitären Anlagen sind ja immer eher ein Tabuthema in unsrem Kulturkreis.

Jeder Mensch muss ja irgendwann mal auf die Toilette und keiner spricht darüber.
Auch wir gehören zu der Mehrheit der Mitteleuropäer, die am liebsten auf ihrem eigenen, heimischen Topf ihre Geschäfte verrichten. Aber wir sind auch nicht allzu heikel, wenn wir unterwegs sind.
Wir waren uns sehr wohl bewusst, dass wir auf unserer Reise früher oder später auf Keramikabteilungen treffen würden, die unsere Toleranzgrenzen auf die Probe stellen würden. Nur dass es eher früher als später war, damit haben wir nicht gerechnet.
Just a little closer so you get the ideaUnsere Augen und vor allem die Nasen, wurden schon einige Male auf eine sehr harte Probe gestellt. Meistens sind die Toiletten vom Typ „Abfahrtshocke“, wie man das noch von den Reisen nach Italien kennt vor einigen Jahren. Das ist auch gut so, denn das Letzte was man hier machen möchte ist absitzen.
Looks almost promising from the outside
Was hier zählt ist einzig und allein die Geschwindigkeit – ganz wie bei einem Ski-Abfahrtrennen. „Nase zu und durch“ – lautet hier das Motto. Eine Zeitung würde hier nur jemand mitnehmen, der damit das optische Elend zudecken möchte oder um etwas in der Hand zu haben, womit man die umgherschwimmenden Insekten abwehren könnte.

Und immer wenn wir gerade denken, „schlimmer geht nimmer“, werden wir eines besseren belehrt, die nach oben offene Ekligkeitsskala scheint keine Grenzen zu kennen. Es scheint dass viele dieser sogenannten Toiletten genau einmal sauber waren und das war beim Einbau.
Public Toilet (men) at a beach near Botas Seither werden sie einfach benutzt, was je nach dem wie lange das schon so läuft zu den oben beschriebenen Resultaten führt. Wenn die nicht einbetoniert wären könnten sie mit Sicherheit selbständig davonlaufen, bzw kriechen. Wir haben nun begonnen ein paar Exemplare zu fotografieren, aber unsere absolute Nummer eins haben wir nicht geknipst. Das war so grausam, dass sogar Jan Reissaus genommen hat und auch keine Lust mehr verspürte noch einmal mit der Kamera zurückzukehren.

Wir versprechen dieses heikle Thema auf unserer Reise weiterzuverfolgen. Wer möchte kann die Bilder anschauen – es ist aber kein Muss 🙂

5 Antworten auf „Sanitäre Anlagen“

Das kann ich mir denken…Wir dachten auch, dass wir erst ın Indıen mıt dem schlımmsten rechnen muessten. Aber so koennen wır uns schon mal dran gewoehnen…(Leıder)

also ich hätte da auch noch ein paar Fotos, die sich sehr gut in diese Reihe einfügen würden. Kann ich die hier raufladen?
Es wäre eine Bereicherung, da könnt ihr euch sicher sein 😉

Ja die Nasszellen haben was für sich-immerhin waren sie nicht schimmlig. Aber ich werde auch mal ein paar Fotos von Ausgesuchten Elektroinstallationen machen…Zum Glück regnets hier so selten. Allerdings ist hier auch oft der Strom weg. Das wundert mich nicht im geringsten.

Ja, Sven wir haben ein paar neue Arbeiter für Dich aquiriert. Die Bewerbungen werden in Kürze bei Dir eintreffen. 😉 Bei sooo viel handwerklichem Talent mussten wir ihnen einfach Deine Visitenkarte weiterreichen. 😉

was habt ihr denn? diese Nasszellen sind doch ein absoluter Hit!! Bitte nur nicht so mimosenhaft hier.

So wie es aussieht hat Lola mit Ihren Windeln das grosse Los gezogen. Immer schön sauber, mehrmaliger, täglicher Wechsel mit Generalreinigung.

Weiterhin viel Spass.

Grüsse vom arbeitenden Volk

Sven

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