Singapur

Der Stop in Singapur war seit Beginn der Reise eingeplant. Nur das wann war immer offen gewesen. Ursprünglich wollten wir mit dem Auto den ganzen Weg bis hierher fahren, was sich aber im Verlauf der Reise als unmöglich herausstellte, da Myanmar das Reisen mit dem eigenen Fahrzeug nicht erlaubt und China einfach viel zu viel Geld verlangt um Tibet zu durchqueren.

Da Jan schon zwei Mal in Singapur war und somit wusste was ihn dort erwarten würde, freute er sich schon lange auf diese Stadt. Liliane freute sich ebenfalls, denn sie hatte von Jan und anderen Freunden auch nur Gutes gehört.

Leider fing sich Jan noch in Kolkata ein schönes Abschiedsgeschenk ein, nämlich eine Lebensmittelvergiftung. Der Flug nach Singapur wird ihm immer in Erinnerung bleiben.

Für ihn waren dann die ersten drei Tage in Singapur auch gleichbedeutend mit Bett hüten und Antibiotika essen. Die Damen des Teams Kunz hingegen konnten die Zeit geniessen, denn Lilianes Schwester hatte kurzentschlossen einen Flug gebucht und war uns besuchen kommen in Singapur. Das freute uns natürlich riesig, denn sie ist auch Lolas Patentante.

So zogen die Frauen durch Singapur während Jan das Haus hütete. Immerhin konnte er dann noch die letzten zwei Tage mit auf Sightseeingtour gehen. Die Stadt hat sich seit seinem letzten Besuch vor acht Jahren merklich verändert. Es hat viele neue Hochhäuser gegeben in der Skyline und es scheint, dass ein Superlativ den nächsten jagt. Am Hafen wurde ein weiteres gigantisches Einkaufscenter eröffnet, das im Inneren sogar einen eigenen Fluss und Wasserfall hat.

Am Sonntag fand dann noch der Singapurmarathon statt. Eine Riesenveranstaltung mit um die 60’000 Teilnehmer. Jan kribbelte es mächtig in den Füssen, allerdings wäre er in seinem Zustand vermutlich keine 5km weit gekommen. Wir verlegten uns auf das Zuschauen und feuerten Cornelia an, die ihren ersten Halbmarathon lief.

Wir haben die Zeit im Haus unserer schweizer Freunde Cornelia und Raffael sehr genossen und vor allem war Singapur ein unglaublicher Kulturschock der positiven Art nach Indien. Alles ist sehr sauber, es hat kein Chaos auf den Strassen, die Leute können Auto fahren und man wird nicht ständig angesprochen. Wie gesagt es war herrlich nach all den Monaten in der dritten Welt.

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