Bettmeralp 

Seit über 5 Jahren waren wir nicht mehr richtig Skifahren gewesen, zumindest nicht für mehrere Tage. Eine ganze Woche Skiferien sollte es nun endlich werden in diesem Winter.

Gesagt getan und so machten wir uns mit Sack und Pack auf den Weg ins Wallis. Mit dem Zug geht das gut und als wir durch den Lötschbertunnel in Visp angefahren kamen staunten wir erst einmal nicht schlecht, denn es lag nur ganz oben auf den Gipfeln Schnee und wir konnten uns gar nicht so recht vorstellen, dass man überhaupt Skifahren könnte.

Nachdem wir in via Brig nach Betten gefahren waren und dort vom Zug in die Gondel stiegen änderte sich erst einmal nichts an der Schneesituation. Kurz vor erreichen der Bettmeralp lag dann wie mit dem Messer gezogen plötzlich Schnee.

Und im Dorf sah es dann richtig nach Winter aus – es war unglaublich. Am Samstag war gutes Wetter und wir konnten am späten Nachmittag noch ein paar Schwünge fahren. Doch ab Sonntag änderte sich das Bild. Dicke Wolken zogen herein und es begann zu schneien. Dies blieb bis dann leider bis Donnerstag so. So sehr wir uns über die ergiebigen Schneefälle freuten, so schlecht war meist die Sicht. Es gab Zeiten, wo man fast die Hand vor den Augen nicht sehen konnte bei all dem Nebel.

Lola störte das wenig, sie ging jeden Tag für 3 Stunden in die Skischule und hatte ihren Spass. Die Kids fuhren einfach ihrem Skilehrer hinterher und liessen sich den Spass nicht verderben. Sie hat viel gelernt und war ganz begeistert von Snowli dem Maskottchen der Skischule.

Am Freitag kam endlich die Sonne wieder zum Vorschein und wir konnten einen traumhaften Tiefschnee-Skitag geniessen. Dieser Tag machte den ganzen dicken Nebel der letzten Tage fast wett und wir genossen unser Tiefschneeabenteuer. Wieder einmal haben wir gemerkt, dass für perfekte Skiferien sehr viel zusammenpassen muss. Manchmal hat es viel Sonne, dafür wenig Schnee oder die Pisten sind übervoll. Sonne, viel Schnee und dazu leere Pisten ist fast schon wie ein Lotteriegewinn.

Uns hat’s trotzdem gut gefallen und wir freuen uns über Lolas skifaherischen Fortschritte. Wenn sie so weitermacht kann sie in zwei Jahren ohne Probleme mit uns die Hänge herunterdüsen – darauf freuen wir uns schon.

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